Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Reinmar von Brennenberg, ›Ich han got unde die minneklichen Mînne‹ (C 1 2 3)Lied vorDrucker

Überlieferung

C Brenn 1 2 3

Kommentar

Überlieferung: Das dreistrophige Lied ist nur in C überliefert und eröffnet dort das Reinmar-von-Brennenberg-Korpus.

Form: 6-a (.)6b / (.)6-a (.)6b // 6c .7-d .4c 7-d 

III,5 hat 7 Hebungen.

Inhalt: Der an Gott und die Minne gerichteten Bitte des Ich um eine vollkommene Frau (I) folgt eine Anrede an eine Dame mit der Aufforderung, die Liebe des Ich zu erwidern, sowie an die Minne, sie zu bewirken (II). So wird die angesprochene Dame als die in Str. I erbetene Vollkommene identifizierbar und jene Strophe rückwirkend als ihr Lob verständlich. In Str. III mündet der Wunsch nach der Zuwendung der Dame, der die Gebete des Ich ausfüllt, in einen didaktisch-spruchhaften Abgesang, wonach es der Ehre einer Dame schade, jeden anzuhören. Motiviert scheint diese Mahnung durch den in V. 4 angekündigten Aufbruch des Ich.

Sophie Marshall

 C Brenn 1 = KLD 44 I 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 188va
Logo DFG-ViewerBild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 I
 C Brenn 2 = KLD 44 I 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 188va
Logo DFG-ViewerBild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 II
 C Brenn 3 = KLD 44 I 3Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 188va
Logo DFG-ViewerBild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 III
Vignette