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Wilhelm von Heinzenburg, ›Si sol mir des getruwen wol‹ (C 4 5 6) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon
Die angezeigte Texteinheit ist eine sekundäre gegenüber
C Heinz 4
C Heinz 5
C Heinz 6

Kommentar

Überlieferung: In C sind die tonähnlichen Strophen C Heinz 4, 5 und 6 durch gleiche Initialfarbe miteinander verbunden, was dem Ideal von Mehr­stro­phigkeit der Handschrift entpricht; die gleiche Strophenreihenfolge weist jedoch auch B auf und damit vermutlich eine gemeinsame Quelle *BC.

Form: Die Strophenform der drei Strophen ist ähnlich. Alle drei haben im Aufgesang Kreuzreim, während der Abgesang durch umarmenden Reim zusammengehalten ist; C Heinz 5 hat dabei im Abgesang einen Vers weniger als die beiden anderen Strophen. Metrisch sind alle drei Strophen relativ unregelmäßig. Hinsichtlich der Hebungszahlen unterscheiden sich die Strophen jedoch.

Inhalt: Die drei Ich-Strophen setzen je eigene Akzente: In C Heinz 4 betont das Ich seine beständige Treue und dass seine Freude ausschließlich an der Geliebten liegt, an die es sich mit den letzten beiden Versen wendet. Eher nüchtern thematisiert das Ich in C Heinz 5, dass es sich mit seiner stets abgewiesenen Werbung nach eigenem Ermessen unsinnig verhält. In C Heinz 6 steht dagegen der Klageausdruck im Vordergrund und die Geliebte ist thematisch zugunsten der eigenen Situation ausgeblendet.

Simone Leidinger

Kommentar noch nicht veröffentlicht; zuletzt geändert am 04.08.2020.
Gehört zur Anthologie: Minne- bzw. Werbelied
 C Heinz 4 = KLD 67 IIZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 163ra
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 C Heinz 5 = KLD 67 IIIaZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 163ra
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 C Heinz 6 = KLD 67 IIIbZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 163ra
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