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Hiltbolt von Schwangau, ›Us allen frowen ich mir eine erkande‹ (C 19 20) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Hiltb 19 20

Kommentar

Überlieferung: Das in C überlieferte zwei­stro­phige Lied dürfte in B dem Blattverlust zum Opfer gefallen sein.

Form:

4-a 4-b / 4-a 4-b // 4c 4c 4-d 4-d

oder

.5-a .5-b / .5-a .5-b // (.)5c .5c (.)5-d .5-d

Die Interpretation des Rhythmus dieser Kanzone schwankt zwischen ›daktylisch viertaktig‹ und ›alternierend fünftaktig‹ (vgl. von Kraus, S. 220, mit Entscheidung für Letzteres) bzw. einem gleichberechtigten Nebeneinander beider Möglichkeiten (Mertens, S. 297). Beide Deutungen sind mit Problemen verbunden, gleichzeitig ist aber auch kein geregelter Wechsel zwischen daktylischem und alternierendem Rhythmus erkennbar.

Inhalt: In Str. I kleidet das Ich seinen Stand bei der Auserwählten in eine Pfandmetaphorik. Str. II schließt hieran zunächst an, um dann im Abgesang die Dienst-Lohn-Thematik zu verhandeln.

Justin Vollmann

Gehört zur Anthologie: Minne- bzw. Werbelied
 C Hiltb 19 = KLD 24 XX 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 147ra
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 I
 
 C Hiltb 20 = KLD 24 XX 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 147rb
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 II
 
 
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