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Konrad von Würzburg, ›Heide mit kleide zieret sich gar ane we‹ (C 42 43 44) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C KonrW 42 43 44

Kommentar

Überlieferung: Das drei­stro­phige Lied ist unikal in C überliefert.

Form: 1-a+.1-a+4b 2b 4c / 1-d+.1-d+4b 2b 4c // 2-e+1-e+3f 2-g+1-g+3f 4c

Das vorliegende Lied weist im Strophenbau Ähnlichkeiten zu C KonrW 21–23 und C KonrW 80f. auf: Es verwendet eine einfache Kanzonenform, deren Abgesang genauso lang ist wie die Stollen des Aufgesangs (vgl. Essen, S. 39). Letzteres ließe sich vermeiden, zöge man den zweiten und dritten Vers der Stollen zu einem Sechsheber mit Binnenreim zusammen (1-a+.1-a+4b 2b+4c / 1-d+.1-d+4b 2b+4c // 2-e+1-e+3f 2-g+1-g+3f 4c); allerdings entstünde dadurch ein für Konrads Lyrik untypischer Hebungsprall.

Inhalt: Allgemeines Minnelied, das in einen erweiterten sommerlichen Natureingang die Beschwörung des Liebesglücks einlagert, das die Frauen den Männern schenken können und das ihren Wert begründet.

Manuel Braun/Stephanie Seidl

 C KonrW 42 = HMS XVI 1; Schr XVI 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 386va
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 I
 
 C KonrW 43 = HMS XVI 2; Schr XVI 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 386vb
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 II
 
 C KonrW 44 = HMS XVI 3; Schr XVI 3Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 386vb
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 III
 
 
Vignette