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Leuthold von Seven, ›Ich suhte guͦter vru̍nde rat‹ (A 15 16)Lied zurückLied vorDrucker

Kommentar

Überlieferung: C führt die Strophen unter Dietmar von Aist. A bringt sie unter Leuthold von Seven, wobei die meisten Lieder dieses A-Korpus in anderen Handschriften unter abweichenden Dichternamen überliefert sind. Aus inhaltlichen und metrischen Gründen wurde jedoch auch die Zuschreibung in C angezweifelt. Tendenziell ohne sich bezüglich der Autorschaft festzulegen, hat die Forschung das Lied »den besten Zeiten des höfischen Minnesangs« zurechnet (Rathke, S. 71). Eher spekulativ sind vereinzelte Versuche, wegen sprachlicher Merkmale Reinmar als Dichter plausibel zu machen (vgl. z. B. Becker, S. 99f.: »eines seiner schönsten« Lieder).

Form: .4a .7b / .4a .7b // .4c .4c .4d .8d

Die Gestaltung des Abgesangs mit abschließendem 8-hebigem Vers folgt den Reimpunkten in C, während MF den letzten Vers spaltet: .4x .4d

Inhalt: Im Zentrum beider Strophen der Minneklage steht das personifizierte Herz. In C II wird es mit einer Tochter verglichen, die ihre Mutter verlässt; dass in A II die Mutter die Untreue ist, ist vermutlich ein Schreibfehler (vgl. Wolf, S. 99).

Simone Leidinger

 A Leuth 15 = MF/MT VIII, 16Zitieren
Digitalisat
Kleine Heidelberger Liederhandschrift (Heidelberg, UB, cpg 357), fol. 37r
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 I
 A Leuth 16 = MF/MT VIII, 16Zitieren
Digitalisat
Kleine Heidelberger Liederhandschrift (Heidelberg, UB, cpg 357), fol. 37r
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 II
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