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Walther von Mezze, ›Hetin nu die bluͦmen den gewalt‹ (A 8)Lied zurückLied vorDrucker

Überlieferung

A Mezze 8

Kommentar

Das nur in A erhaltene Lied zerfällt in drei gleich gebaute Teile, die sich auch als Kürzeststrophen verstehen ließen:

5a 4b 5b 5a / 5c 4d 5d 5c / 5e 4f 5f 5e

Die Kadenzen sind durchwegs männlich, die Verse überwiegend regelmäßig alternierend; unsicher ist V. 9, der 5hebig nur ist, wenn man leider zweihebig liest.

Im Optativ entfaltet wird die pointenhafte Idee, dass die Blumen bzw. die Blumenkränze die Herzen ihrer Trägerinnen und Träger offenlegten. Die finale Resignation ist unmittelbare Konsequenz des Irrealis. Der Gedanke findet sich variiert wieder in A Mezze 14–16 et al.

Florian Kragl

 A Mezze 8 = KLD 62 IXZitieren
Digitalisat
Kleine Heidelberger Liederhandschrift (Heidelberg, UB, cpg 357), fol. 31v
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