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Walther von Mezze, ›Swer da minne pfliget, da ers doch niemer kan volbringen‹ (C 25 26 27)Lied zurückLied vorDrucker

Überlieferung

C Mezze 25 26 27

Kommentar

Nur in C unter Walther von Mezze erhaltenes Lied, das eine Sonderform der Kanzonenstrophe realisiert:

(.)7-a .6b / (.)7-a .6b // (.)4b .3-a .7b

Auffällig sind nicht nur die langen Zeilen, sondern auch die Beschränkung auf nur zwei Reimklänge pro Strophe. Die Länge der Zeilen ist vermutlich auch ausschlaggebend dafür, dass die Hebungszahl leicht schwankt (I,2, II,4, II,7 – das gegebene Schema gibt nur Näherungswerte). Erwägenswert ist, V. 5 und 6 zusammenzuziehen, wodurch ein Binnenreim entstünde und alle Zeilen in etwa gleiche Länge hätten; die Strophe wäre dann dreiteilig, das Reimschema schlicht: ababab.

Inhaltlich behandelt das Lied die Paradoxie erfolglosen Werbens, das sinnvollerweise abzubrechen wäre, aber natürlich ganz bewusst und offensiv gegen alle Vernunft nicht abgebrochen wird. Denn auch wenn das singende Ich gerne sein gemach hätte, sein Herz lässt ihn nicht. Am Ende ein Hoffnungsseufzer an Frau Minne.

Florian Kragl

 C Mezze 25 = KLD 62 VIII 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 168ra
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 I
 C Mezze 26 = KLD 62 VIII 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 168ra
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 II
 C Mezze 27 = KLD 62 VIII 3Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 168ra
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 III
Vignette