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Gottfried von Neifen, ›Mich entroͤstet niht der walt unde oͮch du̍ heide‹ (C 167 168) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Neif 167 168

Kommentar

Überlieferung: unikal in C. Anschließend Freiraum für drei weitere Strophen.

Form: .5-a .5-b / .5-a .5-b // .5-c .5-c .7-b

Inhalt: Minneklage. Im Natureingang ist der Liebesschmerz keine Überbietung des Winters, sondern eher eine mögliche Ergänzung dazu (I,4: da bi kan). Der Gedanke, dass wibes guͤte (I,7) zum Liebesglück führen sollte, verpflichtet die Dame zur Hilfe und verbindet den Abgesang von Str. I mit dem Anfang von Str. II. Auch das Bild der Liebeswunde, die die Geliebte verursacht hat und die (nur) sie heilen kann, macht das Entgegenkommen der Dame zur Pflicht (vgl. II,3f.; zum unvollständig wirkenden Ausdruck ›eine Wunde schießen‹ vgl. von Kraus, S. 150). Die Gegenseitigkeit der Beziehung klingt im teilen in II,1 und vermutlich auch im Abgesang von Str. II an: Das Ich hat noch nie wibes guͤte (II,7) erfahren – die Beständigkeit seines Diensts ist mitzudenken.

Simone Leidinger

 C Neif 167 = KLD 15 XLIV 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 40vb
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 I
 
 C Neif 168 = KLD 15 XLIV 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 40vb
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Vignette