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Reinmar, ›Dem gelich entuͦn ich niht‹ (C 210 211 212 213) DruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Das vier­stro­phige Reinmar-Lied ist nur in C überliefert, seine letzte Strophe findet sich auch im A-Korpus Reinmars des Fiedlers.

Form: 4a .4b / 4a .4b // 4c .4x .4c

III,3 und III,5 haben Auftakt. Die Strn. III und IV sind durch Reimresponsion verbunden.

Inhalt: Minnelied, in dem der Sprecher sich dadurch ausgezeichnet sieht, dass er in seinem Leid Haltung bewahrt. In Str. I grenzt er sich von demjenigen ab, der sich schon durch geringfügige Feindseligkeiten einschüchtern lasse, während er selbst jeden Kummer heimlich und mit Hoffnung auf Änderung ertrage. In Str. II erklärt er die Schwere seines Schmerzes, dem er angemessenen Ausdruck verleihe. In Str. III beschwert er sich über diejenigen, die unbewusst lebten und ihn doch verspotteten. Der Duktus von Str. IV schließlich ist sangspruchhaft, sie formuliert den Rat, vor allem anderen nach Ehre zu streben; entsprechend ist sie nur lose mit den vorausgehenden Minnestrophen verbunden.

Manuel Braun

 C Reinm 210 = MF 191,34Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 106rb
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 I
 
 C Reinm 211 = MF 192,4Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 106va
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 II
 
 C Reinm 212 = MF 192,11Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 106va
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 III
 
 C Reinm 213 = MF 192,18Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 106va
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 IV
 
 
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