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Rubin, ›Ob allem liebe liebu̍ frowe, lere‹ (C 16 17)Lied zurückLied vorDrucker

Überlieferung

C Rubin 16 17

Kommentar

Zwei allein in C überlieferte Minne­strophen ohne deutliche inhaltliche Zusammen­gehörigkeit. Der Redaktor der Handschrift ging offenbar davon aus, dass ihm ein inkomplettes Lied vorlag, weshalb er für nachzu­tragende Strophen Raum ließ.

Stollenstrophe .5-a 5-b / 5-a 5-b // .6c .6c .4-d 6-d mit regelmäßig alternie­ren­den Versen. Zur Differenz der beiden Stollen hinsichtlich des Auftakts vgl. Vogt, S. 77, 79.

Die erste Strophe verbindet eine Prei­sung der alten Zeit (laudatio tempo­ris acti), in der wolgemuͦte lu̍te allgemein von der Minne sprachen und man mit ganzen tru̍wen den Damen aufwartete, mit der Frage des Sängers an die ge­lieb­te Dame, wie er sich in der ›neuen Zeit‹ verhalten solle. Die zweite Stro­phe enthält eine nicht an die Dame adressierte resignative Reflexion über ihre Herzens-Taubheit trotz des langen Singens.

Sonja Glauch

 C Rubin 16 = KLD 47 VI 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 170vb
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 I
 C Rubin 17 = KLD 47 VI 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 170vb
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 II
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