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Der Wilde Alexander, ›Ich viel eynen gar sweren val‹ (J 19)Lied zurückLied vorDrucker

Überlieferung

J WAlex 19

Kommentar

Der eigentümliche Bericht eines an und für sich banalen Reitunfalls, der den Icherzähler vom Pferd in eine Drecklache stürzen lässt – was ihm Spott der anderen genauso einträgt wie die Notwendigkeit, sich (vorübergehend?) mit einem Farnkleid zu behelfen –, gibt seine pragmatische Funktion nicht zu erkennen. Da der Text alle Pointenhaftigkeit vermeidet, also nicht ins Schwankhafte abdriftet, läge eine Lektüre als Gleichnis nahe, zu dessen Deutung der Text aber keinen Hinweis gibt. Durchaus pointiert ist hingegen die Reimstruktur, die ausschließlich äquivoke Reime verwendet.

Zu Überlieferung, Form und Musik siehe auch den Tonkommentar.

Florian Kragl

 J WAlex 19 = KLD 1 II 16Zitieren
Digitalisat
Jenaer Liederhandschrift (Jena, ThULB, Ms. El. f. 101), fol. 23va
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