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Hugo von Werbenwag, ›Der sumer sumerbernde kumt‹ (C 16) Lied zurückDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Werb 16

Kommentar

Überlieferung: unikal in C.

Form: .4a .3-b .7c / .4a .3-b .7c // .7-d .7-d .4e .4x .7e

Inhalt: Die Strophe intensiviert Naturbildlichkeit und Klangerlebnis durch Wortwiederholungen, indem sie pro Vers oder Halbvers zwei stammgleiche Wörter hintereinander fügt. Dies kann auf Kosten des Textverständnisses gehen (vgl. V. 6). Zusätzlichen Klang schaffen die teilweise hinsichtlich der Vokale und Halbvokale harmonisierten Verse (vgl. die e-, a- und w-Klänge in V. 10: got verwet varwe vil der werlte, die welt bas anderswa). von Kraus, S. 244, geht davon aus, dass mit dem Interpretationsfreiheit eröffnenden anderswa im letzten Vers Naturphänomene gemeint sind und denkt an »den blauen Himmel, die Wolken, die Morgen- und Abendröte sowie den Regenbogen«. Naheliegender im Kontext eines Minnesang-Korpus wäre eine Anspielung auf die Schönheit einer Dame.

Simone Leidinger

 C Werb 16 = KLD 27 VZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 253ra
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