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Günther von dem Forste, Nu her, obe ieman kan verneme
A Günth 13
IA Günth 13 = KLD 17 V 1
A Günth 14
IIA Günth 14 = KLD 17 V 2
A Günth 15
IIIA Günth 15 = KLD 17 V 3
A Günth 16
IVA Günth 16 = KLD 17 V 4
A Günth 17
VA Günth 17 = KLD 17 V 5
A Günth 18
VIA Günth 18 = KLD 17 V 6
A Günth 19
VIIA Günth 19 = KLD 17 V 7
A Günth 20
VIIIA Günth 20 = KLD 17 V 8
A Günth 21
IXA Günth 21 = KLD 17 V 9
A Günth 22
XA Günth 22 = KLD 17 V 10
A Günth 23
XIA Günth 23 = KLD 17 V 11
A Günth 24
XIIA Günth 24 = KLD 17 V 12
A Günth 25
XIIIA Günth 25 = KLD 17 V 13
A Günth 26
XIVA Günth 26 = KLD 17 V 14
A Günth 27
XVA Günth 27 = KLD 17 V 15
A Günth 28
XVIA Günth 28 = KLD 17 V 16
A Günth 29
XVIIA Günth 29 = KLD 17 V 17
A Günth 30
XVIIIA Günth 30 = KLD 17 V 18
A Günth 31
XIXA Günth 31 = KLD 17 V 19
A Günth 32
XXA Günth 32 = KLD 17 V 20
A Günth 33
XXIA Günth 33 = KLD 17 V 21
A Günth 34
XXIIA Günth 34 = KLD 17 V 22
A Günth 35
XXIIIA Günth 35 = KLD 17 V 23

Kommentar

Überlieferung: Das Tagelied ist in identischer Strophenreihenfolge und mit weitgehend übereinstimmendem Text in A und C tradiert.

Form: .4a .4b / .4a .4b // .3c .3-x .4c //R .2d .3-x .4d.

Die Kanzonenstrophen sind bezüglich Auftaktsetzung und Alternation äußerst sorgfältig gebaut. Auffällig ist die Vielzahl an Responsionsreimen (vgl. die Übersicht in von Kraus, S. 171f.), die, gemeinsam mit den Refrains, die Einzelstrophen formal verbinden.

Inhalt: Umfangreichstes Tagelied des deutschen Mittelalters, das durch seine Kombination von »bekannten Inhalten u. neueingefügten epischen Elementen« (Kiening, S. 502) mit den Konventionen der Gattung spielt. Es erweitert dafür die typische Tagelied-Situation um Publikumsanreden (Strn. I u. XIX) sowie um eine Vorgeschichte, die von einem ersten, erfolglosen Treffen der Liebenden berichtet (Str. III). Der nach der schlussendlich doch zustande gekommenen Liebesnacht (Str. IVf.) drohende Abschied (Str. VI) erfolgt nach einer erneuten Liebesvereingung (Str. XX), der allerdings ein 13 Strophen umfassender Dialog zwischen frowe und ritter vorausgeht. Dieser widmet sich Konstanten des höfischen Minnedienstes (z. B. mâze [Str. XI], triuwe [Str. IX], leit [Strn. X, XIV, XVI], vgl. dazu Pastor, S. 388–407}, anders Schnyder). Die gattungstypischen Elemente des Tagesanbruches und des damit verbundenen Kummers des Liebespaares werden ausschließlich über die Refrains eingelöst (dazu Backes, S. 262.

Stephanie Seidl

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