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Gottfried von Straburg, Du rosenbluͦt, du giligenblat
C Gottf 7
IC Gottf 7 = HMS II, 266f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 8
IIC Gottf 8 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 9
IIIC Gottf 9 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 10
IVC Gottf 10 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 11
VC Gottf 11 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 12
VIC Gottf 12 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 13
VIIC Gottf 13 = HMS II, 267; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 14
VIIIC Gottf 14 = HMS II, 267f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 15
IXC Gottf 15 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 16
XC Gottf 16 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 17
XIC Gottf 17 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 18
XIIC Gottf 18 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 19
XIIIC Gottf 19 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 20
XIVC Gottf 20 = HMS II, 268; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 21
XVC Gottf 21 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 22
XVIC Gottf 22 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 23
XVIIC Gottf 23 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 24
XVIIIC Gottf 24 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 25
XIXC Gottf 25 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 26
XXC Gottf 26 = HMS II, 269; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 27
XXIC Gottf 27 = HMS II, 269f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 28
XXIIC Gottf 28 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 29
XXIIIC Gottf 29 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 30
XXIVC Gottf 30 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 31
XXVC Gottf 31 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 32
XXVIC Gottf 32 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 33
XXVIIC Gottf 33 = HMS II, 270; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 34
XXVIIIC Gottf 34 = HMS II, 270f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 35
XXIXC Gottf 35 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 36
XXXC Gottf 36 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 37
XXXIC Gottf 37 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 38
XXXIIC Gottf 38 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 39
XXXIIIC Gottf 39 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 40
XXXIVC Gottf 40 = HMS II, 271; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 41
XXXVC Gottf 41 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 42
XXXVIC Gottf 42 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 43
XXXVIIC Gottf 43 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 44
XXXVIIIC Gottf 44 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 45
XXXIXC Gottf 45 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 46
XLC Gottf 46 = HMS II, 272; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 47
XLIC Gottf 47 = HMS II, 272f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 48
XLIIC Gottf 48 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 49
XLIIIC Gottf 49 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 50
XLIVC Gottf 50 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 51
XLVC Gottf 51 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 52
XLVIC Gottf 52 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 53
XLVIIC Gottf 53 = HMS II, 273; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 54
XLVIIIC Gottf 54 = HMS II, 273f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 55
XLIXC Gottf 55 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 56
LC Gottf 56 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 57
LIC Gottf 57 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 58
LIIC Gottf 58 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 59
LIIIC Gottf 59 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 60
LIVC Gottf 60 = HMS II, 274; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 61
LVC Gottf 61 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 62
LVIC Gottf 62 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 63
LVIIC Gottf 63 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 64
LVIIIC Gottf 64 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 65
LIXC Gottf 65 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 66
LXC Gottf 66 = HMS II, 275; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 67
LXIC Gottf 67 = HMS II, 275f.; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 68
LXIIC Gottf 68 = HMS II, 276; RSM Gotfr/2/1a
C Gottf 69
LXIIIC Gottf 69 = HMS II, 276; RSM Gotfr/2/1a

Kommentar

Überlieferung: Die drei Handschriften K₁, B und C überliefern drei unterschiedliche Versionen des Preises, der nur in C mit einem Autornamen, nämlich Gott­fried von Straßburg, verbunden ist. K₁ tradiert mit elf Strophen die kürzeste Version; fünf Strophen davon führen sowohl C als auch B parallel, fünf weitere sind nur in C parallel überliefert. In B und C ist der Preis mit 36 (B) beziehungsweise 63 (C) Strophen deutlich länger, wobei die Versionen hinsichtlich des Strophenbestands größtenteils unabhängig voneinander sind: B tradiert 30 Strophen unikal, C 52 Strophen.

Form: .4a .4a .2a .3-b / .4c .4c .2c .3-b // .4d .3-e .4d .4d .2d .3-e, Tonkommentar.

Inhalt: Marienpreis. Die elf Strophen der Handschrift K₁ sind dadurch verbunden, dass fast jeder Vers mit der sich an die Gottesmutter richtenden Anrede du beginnt, was insbesondere in den ersten sieben Strophen auffällt.

In den 36 Strophen in B treten Hodie- und Gaude-Formeln hinzu (vgl. Brinker, S. 55), die einige Strophen enger zusammenschließen, so B XVIII–XXI (Dich eren, frowe), B XXII–XXIV (Hiute lob dich) sowie die letzten zehn Strophen B XXVI–XXXVI (Nu froͤwe dich).

Die 62 Strophen in C variieren im Aufbau stärker als jene in K₁ oder auch B; C I–X sind bis auf die Zusatzstrophe C VI (aufgrund der Ähnlichkeit deutet Wolff, S. 21, allerdings C VI als Ersatzsstrophe zu K₁ VII) Parallelüberlieferungen zu K₁, die sich also mit Du-Formel an Maria richten. C XI–XV sind Christus- und Gotteslob, ab C XVI ist wegen fehlender Anreden häufig unklar, wer gelobt wird: die Attribute sind weitgehend austauschbar (vgl. Brinker, S. 58f.). Kleinere Strophengruppen sind auch hier enger miteinander verbunden, wie z. B. C XXXIV–XXXVIII durch die Formel Got, von dir reden oder C XLI–LI durch den Ausruf ach! Die letzten neun Strophen C LV–LXIII hat Wolff an den Anfang seiner die Strophen sämtlicher Überlieferungszeugen kombinierenden Edition gestellt; interessanterweise endet der Marienpreis in C grade mit der Ankündigung des Ichs, ein Lob anzuheben, von Sünde aber schweigen zu wollen (vgl. C LXIII).

Simone Leidinger

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