Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Wachsmut von Künzingen, Swie der walt in gruͤner varwe ste
C Wachsm 1
IC Wachsm 1 = KLD 60 I 1
C Wachsm 2
IIC Wachsm 2 = KLD 60 I 2
C Wachsm 3
IIIC Wachsm 3 = KLD 60 I 3
C Wachsm 4
IVC Wachsm 4 = KLD 60 I 4
C Wachsm 5
VC Wachsm 5 = KLD 60 I 5

Kommentar

Überlieferung: C führt ein fünfstophiges Lied, dessen Strophenreihenfolge in B verändert ist, auch steht die letzte Strophe in B räumlich getrennt: C I entspricht B IV, C V folgt in B erst nach dem Lied B Wachsm 5–7.

Form: 5a 5b / 5a 5b // 4c 7c

Das metrische Schema des Abgesangs ist nicht sicher: C III,5 / B II,5 und C IV,5 / B III,5 sind fünfhebig, C V,5 / B Wachsm 8,5 haben Auftakt. C III,6 / B II,6 und C V,6 / B Wachsm 8,6 sind V. 6 sechshebig mit Auftakt.

C IV,2 hat Auftakt, C V,4 Hebungsprall.

Inhalt: Minneklage, die um die stete kreist.

Der Natureingang C I steht in B als Str. IV am Ende des dort überlieferten Lieds: Im Kontrast zur frischen Frühlingsnatur bedrückt das Ich alter kumber (C I,3): Liebesschmerz. Die Strophen C II und III (B I und II) thematisieren die stete als Tugend echter herzeliebe (C III,6), woraufhin C IV (B III) den Gegensatz zwischen Anwesenheit (Freude) und Abwesenheit (Schmerz) der Geliebten betont. In Str. C V, die in B vom Lied abgetrennt ist, zieht das Ich aus der Schönheit der Geliebten die Hoffnung, sie möge auch guͦt (C V,1) sein und seine Liebe erwidern.

Simone Leidinger

▼ Drucken / PDF
Hinweise zum Druck
Bitte reduzieren Sie zuvor die Anzahl der Spalten!
Formatwahl: