Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Swelch man di jar hat ane muͦt, di doch manzitic sint
D Namenl/1r 233
 D Namenl/1r 233 = KLD 35 VIII 2

Kommentar

Überlieferung: Die namenlos in D bewahrte Strophe ist baugleich mit A Leuth 21, weshalb KLD sie mit dieser zu einem zweistrophigen Gebilde kombiniert. Die Überlieferung liefert hierfür freilich kein Argument.

Form: .7a .9-b / .7a .9-b // .6c .6c .4-d 4-e .6e .5-d

Inhalt: Die Strophe ruft zu männlich-vernünftiger Gesinnung auf. Ein Erwachsener, so die in immer neuen Variationen umkreiste Ausssage, soll sich auch wie ein solcher verhalten und alles Kindische hinter sich lassen. Erst der Schlussvers adressiert diese Lehre – nach dem Dafürhalten der Forschung an Robert von Courtenay (1221–1228) – und macht so aus einer didaktischen eine satirische Aussage.

Manuel Braun

▼ Drucken / PDF
Hinweise zum Druck
Bitte reduzieren Sie zuvor die Anzahl der Spalten!
Formatwahl: