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Hadlaub, Johannes, ›Es muͦs ein man dik han so senden smerzen‹ (C 173 174 175) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Hadl 173 174 175

Kommentar

Überlieferung: Das Lied ist unikal in C überliefert.

Form: .2a+.1a+.2-b .3c / .2d+.1d+.2-b .3c // .3-e / .2f+1f+.2-e .3f

Kanzonenstrophe mit Steg und drittem Stollen (mit variiertem Reimschema). III,6 erfordert Tonbeugung (heinlícher).

Inhalt: Lehrhaftes Minnelied

Das Lied steht in thematisch enger Verbindung zu Hadlaubs Leichen C Hadl 195 und C Hadl 196 und enthält eine grundsätzliche Minnelehre: Derjenige, der gerne schöne Frauen betrachtet, dem dringt ihr schin [...] ze herzen (I,3), und wer bei ihnen ist, der mag wol froͤlich wesin (III,1). Ausgenommen von dieser Freude ist das Sänger-Ich, das pin erdulden muss (II,7). Der hohe, panegyrische Tonfall ist typisch für den »Frauenkult« Hadlaubs (Auty, S. 49).

Björn Reich

Kommentar veröffentlicht am 09.03.2026.
Gehört zur Anthologie: Allgemeines Minnelied
 C Hadl 173 (172) = SMS 30 46 IZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 378va
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 I
 
 C Hadl 174 (173) = SMS 30 46 IIZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 378va
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 II
 
 C Hadl 175 (174) = SMS 30 46 IIIZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 378va
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 III
 
 
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