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Heinrich von Veldeke, ›Es habent die kalten nehte getan‹
C Veld 33
 C Veld 33 = MF 64,26
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 31va

Kommentar

Überlieferung: Die Strophe ist fast wortgleich in BC im Korpus Heinrichs von Veldeke überliefert.

Thomas, S. 171, fasst die Strophe mit den in A überlieferten Strophen A Veld/33r 1–2 zu einem drei­stro­phigen Lied zusammen.

Form: .4a 4-b 4a / .4a .4-b .4a // .4-b .4-b

Es liegt eine durchgereimte Stollenstrophe mit unreinem b-Reim vor. V. 6 und 8 ließen sich auch fünfhebig lesen.

Inhalt: Winterstrophe.

Die hoffnungsvolle Stimmung des Ichs steht dem Schwinden des Sommers entgegen: Obwohl (oder gerade weil? [vgl. V. 6]) die Lindenblätter fahl werden, glaubt es an die Minne und will sich ihr ganz widmen.

Die Strophe kann als »Gegenstück« (Frings/Schieb, S. 229) zu BC Veld 38 verstanden werden: Ist hier der Wintereingang mit Hoffnung verbunden, dominiert dort die Hoffnung auf das Ende des Winters.

Sandra Hofert

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