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Hartwig von Raute, ›Mir tuͦt ein sorge we in minem muͦte‹
C Raute 1
I (work in progress)C Raute 1 = MF 116,1
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 249ra
C Raute 2
II (work in progress)C Raute 2 = MF 116,8
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 249ra
C Raute 3
III (work in progress)C Raute 3 = MF 116,15
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 149ra

Kommentar

Überlieferung: Das drei­stro­phige Lied ist in nahezu identischer Gestalt in B und C überliefert. Den Aufgesang einer vierten Strophe erblicken MF/MT in der in beiden Handschriften nachfolgenden Einzelstrophe.

Form:

(.)5-a (.)5b / .5-a (.)5b // .5b (.)5-a .5b

Unreine Reime in BC II. Dreisilbiger Auftakt in C II,2; Hebungsprall in BC III,4.

Inhalt: Das offensichtlich in der Fremde befindliche Ich befürchtet, in der Heimat vergessen zu werden (Str. I) – insbesondere durch seine Minnedame, deren Boten es sehnlich erwartet (Str. II). Selbst in Todesgefahr – man wird an eine Heerfahrt, vielleicht sogar an einen Kreuzzug denken dürfen – wog die Sorge um Erhörung durch die Dame für das Ich stets schwerer als die Sorge um das Seelenheil (Str. III).

Justin Vollmann

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