Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Konrad von Landeck, ›Froͤit u̍ch gegen dem meien schoͤne‹
C Landeck 35
IC Landeck 35 = SMS 16 8 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 206vb
C Landeck 36
IIC Landeck 36 = SMS 16 8 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 206vb
C Landeck 37
IIIC Landeck 37 = SMS 16 8 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 207ra
C Landeck 38
IVC Landeck 38 = SMS 16 8 IV
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 207ra
C Landeck 39
VC Landeck 39 = SMS 16 8 V
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 207ra

Kommentar

Überlieferung: Unikal in C.

Form: 4-a 4b 4b 4c / 4-a 4d 4d 4c // 3-e 3f 3-e 3f 4g 4g

Bei der vierzehnversigen Kanzonenstrophe reimen die Stollen nur im a- und c-Reim miteinander. Beschwerte Hebung in I,9.11; II,11; III.11. Auftakt in III,12.

Inhalt: Minneklage mit Frühlings-Natureingang.

Den Frühlingsfreuden setzt der Sprecher sein Minneleid entgegen und grenzt sich dabei in der zweiten Strophe deutlich von der Gesellschaft ab (vgl. Str. I, II). In Str. III redet er die personifizierte Minne an und bittet sie um Hilfe. Seiner Geliebten schwört er Treue, auch wenn sie sich weiter abweisend zeigt (vgl. Str. IV). Sollte es keine Hoffnung auf Gnade geben, wäre er lieber tot. Im Herzen verletzt vom Schuss der Minne ist er trotz seiner Jugend ergraut (vgl. Str. V).

Sandra Hofert

▼ Drucken / PDF
Hinweise zum Druck
Bitte reduzieren Sie zuvor die Anzahl der Spalten!
Formatwahl: