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Konrad von Landeck, ›Schowent an den gruͤnen walt‹
C Landeck 61
IC Landeck 61 = SMS 16 14 I
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 208ra
C Landeck 62
IIC Landeck 62 = SMS 16 14 II
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 208ra
C Landeck 63
IIIC Landeck 63 = SMS 16 14 III
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 208ra
C Landeck 64
IVC Landeck 64 = SMS 16 14 IV
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 208ra
C Landeck 65
VC Landeck 65 = SMS 16 14 V
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 208ra

Kommentar

Überlieferung: Unikal in C.

Form: 4a 4-b 5c / 4a 4-b 5c // 4d 4-e 4-e 5d

Es liegen zehnversige Stollen­stro­phen vor. Die Reimwörter des a-Reims von Str. V entsprechen (in umgekehrter Reihenfolge) jenen des a-Reims von Str. IV.

Inhalt: Freudelied mit Klagerahmen (letztes Wort: tot).

Die erste Strophe inszeniert den Wintereinbruch: Der grüne Wald hat seine Blätter fallen lassen; die Nachtigall schweigt, während der Sprecher dem Publikum ihren sommerlichen Sang ins Gedächtnis ruft.

Mit Str. II schwingt das Lied zur Freude um: Der muͦt (II,1) des Sprechers schwingt sich zur Sonne. Voller Freude entspricht er dem Wunsch seiner Geliebten: Er dient ihr und mit ihr allen tugendhaften Frauen (vgl. Str. II). Durch einen Blick auf ihren roten Mund ist es (III,3) in sein Herz geschossen; noch größere Freude könnte sie ihm nur bescheren, wenn sie ihm die Liebe gewährt (vgl. Str. III). So preist er sie in der vierten Strophe, bevor die letzte Strophe zur Minneklage wechselt: Eindringlich (vgl. die Anaphern in V,1–4.8) ruft er seine Geliebte an und bittet um Gnade. Ohne ihre Hilfe, muss er verderben (V,8).

Sandra Hofert

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