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Niune, ›Ich unde ein wip, wir haben gestritten‹
A Niune 49 (48)
IA Niune 49 (48) = MF 87,29
A Niune 50 (49)
IIA Niune 50 (49) = MF 88,5
A Niune 51 (50)
IIIA Niune 51 (50) = MF 88,19

Kommentar

Überlieferung: A vereinigt unter dem Namen Niunes die Strophen zweier Lieder, die in B/C bzw. in C als separate Lieder unter dem Namen Albrechts von Johannsdorf überliefert sind: erstens ein in B und C in nahezu identischer Gestalt überliefertes drei­stro­phiges Lied, aus dem A die erste und die letzte Strophe nimmt; zweitens ein in C überliefertes ein­stro­phiges Lied, das in A die (allerdings defekte) Mittelstrophe bildet.

Form: .4a (.)3b .5a .3b / (.)4c .3d (.)5c .3d // (.)6e .4e .5f (.)3-g .5-g .6f

Inhalt: Für das in B und C überlieferte drei­stro­phige Lied ergibt sich folgender Gedankengang: Das Ich wird auch während des Kreuzzugs an der Liebe zu seiner Dame festhalten (Str. I); wahrhaft treue Liebe ist mit dem Dienst an Gott durchaus vereinbar (Str. II); Klage über den Lauf der Welt, die implizit als Aufforderung zur Teilnahme am Kreuzzug fungieren dürfte (Str. III). Der Inhalt der in C überlieferten Einzelstrophe, die in A als Mittelstrophe des drei­stro­phigen Liedes erscheint, ist folgender: Auch angesichts der Möglichkeit, sie nicht wiederzusehen, hält das Ich an der Liebe zu seiner Dame fest, für deren Ehrerhalt und Aufnahme ins Himmelreich es, seine eigene Person mit einschließend, betet.

Justin Vollmann

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