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Ulrich von Singenberg, ›Do got den richen riche schuͦf‹
A Singenb 57
 A Singenb 57 = SMS 12 16 II; RSM ¹UlrS/1/2
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 357, fol. 17v

Kommentar

Überlieferung: Die Spruchstrophe ist unikal in A überliefert.

Form: .4a .8a .4b / .4c .8c .4b // (.)7-d 6-d .6e .6e, siehe Tonkommentar.

Wegen Textverlusts ist V. 5 unterfüllt.

Inhalt: Arme und Reiche. Gott hat es so eingerichtet, dass der Reiche den Ruf des Armen hört, wenn dieser seine Hilfe braucht. Dem richen lässt er die Wahl, die V. 5 imperativisch dem Publikum vorgelegt wird (die welt): Die Stelle ist verderbt, wohl aber im Sinne der Konjektur von SMS als Wahl zwischen Erhöhung und Erniedrigung, wie in V. 8f. expliziert, zu verstehen. Bartsch hat auf den Zusammenhang mit Lc 14,11 hingewiesen, auf die besonders V. 8f. referieren.

Sarah Hutterer

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