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›Wie wol dem tag, der mir allerminst ist worden kundt‹ (db₂ 4 5 6)Drucker

Kommentar

Überlieferung: db1 und db2 verbinden eine in C unter Reinmar von Brennenberg überlieferte Strophe im Hofton (C Brenn 14) mit zwei neueren Strophen zu einem Bar. Damit gehören die beiden Drucke einer Reihe von Textzeugen an, die unterschiedliche Barbildungen aus den in C überlieferten und weiteren Hofton-Strophen bewahren (vgl. jeweils die Kommentare zu den Strophen C Brenn 11–19).

Form: Tonkommentar

Inhalt: An die alte Strophe (s. Kommentar C Brenn 14) schließt im Aufgesang von Str. II der Wunsch des Ich an, der Spiegel der Dame zu sein, vor dem sie sich frisiert; im Steg möchte es als Ring und Hemd der Dame ihrem Körper nahe sein und im Abgesang als Eichhörnchen in ihrem Schoß liebkost werden und sie küssen. Diese Kussphantasie (II,11f.) leitet zur abschließenden Preisstrophe (III) über, die vor allem den Mund der Dame fokussiert.

Sophie Marshall

 db₂ Brenn/HofT 4 = KLD 44 IV 4, RSM ¹ReiBr/4iZitieren
Digitalisat
Berlin, Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, Yd 8311, fol. 3r
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 I
 db₂ Brenn/HofT 5 = RSM ¹ReiBr/4i, RSM ¹ReiBr/534bZitieren
Digitalisat
Berlin, Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, Yd 8311, fol. 3v
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 II
 db₂ Brenn/HofT 6 = RSM ¹ReiBr/4i, RSM ¹ReiBr/534bZitieren
Digitalisat
Berlin, Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, Yd 8311, fol. 3v
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 III
Vignette