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Hiltbolt von Schwangau, ›Wil si bekennen den guͤtlichen willen, den ich gegen ir han‹ (C 41) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Das ein­stro­phige Lied ist in nahezu identischer Gestalt in B und C überliefert.

Form: 6a 5a 4b 4-c 4b 4-c

Rhythmus im Prinzip daktylisch, doch begegnen auch zweisilbige Takte. Die Strophenform ist fraglich. Selbst wenn man V. 2 mittels Texteingriff auf sechs Takte ›strecken‹ wollte, bliebe ein zweizeiliger Aufgesang ungewöhnlich. Von Kraus zieht deshalb Vertauschung von Aufgesang (V. 3-6) und Abgesang (V. 1f.) in Erwägung (von Kraus, S. 203). Der initiale Paarreim könnte aber auch an eine Reienstrophe denken lassen.

Inhalt: Das Ich schöpft seine Zuversicht daraus, dass die Dame, erkenne sie erst seine guten Absichten, nicht davon ablassen (B wohl fälschlich: er sie nicht verlassen) könne, sich dafür erkenntlich zu zeigen, dass er Herz und Verstand auf sie gerichtet habe und sie mehr liebe als sich selbst.

Justin Vollmann

Gehört zur Anthologie: Minne- bzw. Werbelied
 C Hiltb 41 = KLD 24 IVZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 148ra
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