Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Konrad von Würzburg, ›Milte zieret edeln muͦt‹ (C 48) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C KonrW 48

Kommentar

Überlieferung: unikal in C.

Form: (.)4a (.)4a (.)5-b / 4c 4c 5-b // .7-d / 4e 4e 5-d,
Tonkommentar

Inhalt: Preisrede auf die milte, die in ihrer Bedeutung alle anderen Tugenden übertreffe und demjenigen, der sie besitzt, Gefallen in der Welt und vor Gott zusichere. Die Strophe ist dabei Lobrede wie »Begriffsexplikation« (RSM IV, S. 184) zugleich und weist »fast Litaneicharakter« (Kokott, S. 203) auf: Das Substantiv milte leitet anaphorisch sechs der zehn Verse ein, in denen je unterschiedliche semantische Gehalte und Bezugsfelder des Begriffs näher ausgeführt werden. Der letzte Vers bietet schließlich eine zusammenfassende und abstrahierende Definition, die, so Kokott, S. 203f., eine Formulierung aus Walthers erster Reichstonstrophe (V. 13) aufgreifen könnte: milte ist aller tugende ein ubergulde (10).

Stephanie Seidl

 C KonrW 48 = HMS XVIII 1; Schr XVIII 1; RSM ¹KonrW/1/1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 387ra
Logo DFG-Viewer Bild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 
 
Vignette