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Konrad von Würzburg, ›Almehtic schepfer, den ich ob den ku̍nigen allen prise‹ (C 95) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Der Sang­spruch ist als zweite Konrad-Strophe in der Basler Rolle (B3) sowie in den Hofton-Korpora von C und J überliefert. In k hat er als Mittelstrophe in ein Fünferbar Eingang gefunden, das alle geistlichen Hofton-Sprüche Konrads in der Reihenfolge von C aufgreift und diese um eine Eingangsstrophe ergänzt. m2 tradiert ihn, eingeleitet durch eine nur dort erhaltene Eingangsstrophe und das altbezeugte Trinitätslob (B3 KonrW 1 et al.), als Schlussstrophe eines Dreierbars.

Form: .7-a .7-a (.)3-a+.4b / .7-c .7-c (.)3-c+.4b // (.)8(7)d (.)4d+.3-e / .7-e .7-e (.)3-e+.4b,
Tonkommentar

Inhalt: Gebetsstrophe, in der Gott direkt im ersten Vers apostrophiert wird. Im Zentrum steht hier der Schöpfergott, der sich durch die Transsubstantiation immer neu für die Menschheit opfere und damit ihre Erlösung aktualisiere. Das Sprecher-Ich gliedert sich ab dem zweiten Stollen in ein kollektives wir ein und nimmt so das gemeinschaftsstiftende Moment der eucharistischen Liturgie in den Text hinein (vgl. dazu Kokott, S. 216).

Stephanie Seidl

 C KonrW 95 = HMS XXXIV 2; Schr XXXII 2; RSM ¹KonrW/7/2aZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 389va
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