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Konrad von Würzburg, ›Eyn lob gebluͦmet vert in hoher werdicheite solde‹ (J 2) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

J KonrW 2

Kommentar

Überlieferung: Die Sang­spruchtrophe ist unikal in J überliefert.

Form: .7-a .7-a (.)3-a+.4b / .7-c .7-c (.)3-c+.4b // (.)8(7)d (.)4d+.3-e / .7-e .7-e (.)3-e+.4b, Tonkommentar

Inhalt: Panegyrische Strophe, die den Straßburger Bischof Konrad III. von Lichtenberg preist und dabei zwischen ihrer »eigenen artistischen Brillianz und der Qualität des Gepriesenen keinen Unterschied mehr macht« (Hübner, S. 221). Der geblümte Stil und die mariologischen Vergleiche erinnern an die ›Goldene Schmiede‹. Die hohe Frequenz an Lichtmetaphern (z. B. die Verben bren, V. 3, schynen, V. 4, glesten, V. 5, glentzen, V. 7) mag dem Geschlechternamen Liechtenberger (V. 10) geschuldet sein (vgl. Georgi, S. 120, Müller, S. 147).

Stephanie Seidl

 J KonrW 2 = HMS XXXIV 21; Schr XXXII 25; RSM ¹KonrW/7/25Zitieren
Digitalisat
Jenaer Liederhandschrift (Jena, ThULB, Ms. El. f. 101), fol. 101vb
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