Die Einstellungen der Textansicht wurden gespeichert.

Sie bleiben auf diesem Rechner und in diesem Browser als Standardeinstellungen gültig, bis Sie sie mit anderen Einstellungen überschreiben.
Hartmann von Starkenberg, ›In weis niht, was es mich hat vervangen‹ (C 1 2 3) Lied vorDruckerTEI Icon

Überlieferung

C Starkenb 1 2 3

Kommentar

Überlieferung: unikal in C.

Form: Kanzonenstrophe mit einer Waisenterzine im Abgesang: (.)5-a (.)4b / (.)5-a (.)4b // (.)4c (.)5-x (.)4c

Inhalt: Lied, das verschiedene Möglichkeiten der minne-Vermittlung durchspielt. In Str. I erzählt der Sprecher, dass er sich in der Fremde aufgehalten und dort einen Heiligen gebeten habe, seiner Geliebten von seinem Liebesleid zu berichten. Da diese Vermittlungsmission offenbar gescheitert ist – Str. II zeigt die Dame immer noch ahnungslos ob der Werbung –, wird in Str. III das Lied selbst zum Boten deklariert. V. 2 und 4 der Schlusstrophe greifen dabei Formulierungen aus einem Lied Rudolfs von Rotenburg auf, in welchem das Sprecher-Ich ebenfalls Lieder zu seiner Dame senden will: diu wolt ich ir senden / nû 'nweiz ich bî weme, / ders ir wîzen henden / schône bringe und ir ze boten zeme (vgl. dazu von Kraus, S. 174).

Stephanie Seidl

 C Starkenb 1 = KLD 18 I 1Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 257ra
Logo DFG-Viewer Bild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 I
 
 C Starkenb 2 = KLD 18 I 2Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 257ra
Logo DFG-Viewer Bild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 II
 
 C Starkenb 3 = KLD 18 I 3Zitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 257ra
Logo DFG-Viewer Bild nach oben scrollen Bild nach unten scrollen Bild schließen
 III
 
 
Vignette