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Der Düring, ›Werder meije, sit din schoͤne‹
C Dür 2
I
IC Dür 2 = KLD 8 II 1; HMS II 75 II 1
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 230ra
C Dür 3
II
IIC Dür 3 = KLD 8 II 2; HMS II 75 II 2
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 230ra
C Dür 4
III
IIIC Dür 4 = KLD 8 II 3; HMS II 75 II 3
Überlieferung: Heidelberg, UB, cpg 848, fol. 230ra

Kommentar

Überlieferung: unikal in C.

Form: 4-a 2-b 4-a 2-b 5c / 4-a 2-b 4-a 2-b (.)5c // 4-d 2-d 3e 4-d 6-d 1-d+6e

V. 15 und 16 sind durch übergehenden Schlagreim miteinander verbunden.

Inhalt: Minnelied. Das Lied beginnt mit einem Natureingang. Aber auch der liebliche Mai kann den Kummer des Ich nicht erwenden (V. 5). Die Geliebte hat dem Ich nicht nur den Verstand geraubt (vgl. C Dür 1), sondern lässt es ohne jede Hoffnung leiden. Am Ende von Str. I wendet es sich an die Minne mit der Bitte um Hilfe. In Str. II wird die Beschreibung des Leids, das die Dame dem Ich zufügt, fortgesetzt. Sein Herz zerbricht wie der Holzspan im Feuer. Str. III setzt mit einem Blick auf andere Damen ein, die sich ihrer Geliebten erbarmen. Das Ich hofft nun, dass sich seine Geliebte daran ein Vorbild nehmen und ihm ein Lächeln schenken möge.

Jens Haustein / Sophie Marshall

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