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Überlieferung: unikal in C.
Form: .6a 6a / .6b 6b // .6c .8c.
V. 4 ist wahrscheinlich unterfüllt; in V. 6 lies so ist wohl sost.
Die Strophe besteht aus drei paargereimten Teilen und lässt sich deshalb als Reienstrophe beschreiben. Da die ersten beiden Teile metrisch identisch sind, könnte man sie jedoch auch als Stollen des Aufgesangs verstehen. Dann würde eine spielerische Variante der Kanzonenform vorliegen.
Inhalt: Bildhaftes Lob der Genitalien der Minnedame, auf welche der Sprecher das alleinige Anrecht beansprucht. Die Strophe bedient sich in ihrer Lehensmetaphorik und in den Anklängen an Minneklage (V. 1) und Frauenpreis (V. 6) traditioneller Elemente des Hohen Sangs (dazu Weber, S. 193f.).
Stephanie Seidl