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Überlieferung: Die namenlos in D bewahrte Strophe ist baugleich mit A Leuth 21, weshalb KLD sie mit dieser zu einem zweistrophigen Gebilde kombiniert. Die Überlieferung liefert hierfür freilich kein Argument.
Form: .7a .9-b / .7a .9-b // .6c .6c .4-d 4-e .6e .5-d
Inhalt: Die Strophe ruft zu männlich-vernünftiger Gesinnung auf. Ein Erwachsener, so die in immer neuen Variationen umkreiste Aussage, soll sich auch wie ein solcher verhalten und alles Kindische hinter sich lassen. Erst der Schlussvers adressiert diese Lehre – nach dem Dafürhalten der Forschung an Robert von Courtenay (1221–1228) – und macht so aus einer didaktischen eine satirische Aussage.
Manuel Braun