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Walther von der Vogelweide, ›Sit willekomen, herre wirt, dem gruͦsse muͦs ich swigen‹ (C 326) Lied zurückLied vorDruckerTEI Icon

Kommentar

Überlieferung: Die Spruchstrophe ist in A, B und C überliefert. Von der annähernd wortgleichen Überlieferung in BC weicht A hier (wie auch A Wa 64) signifikant ab.

Form: 6-a 7-a / 6b 7b // 6-c 5-c 7d / 6d 5d 7-c, siehe Tonkommentar.

Damit sich V. 1f. in das Schema fügen, ist die erste Hebung auf kómen zu setzen; in BC V. 10 ist der Auftakt zweisilbig (herre). Für V. 4 ist schwere Hebung anzusetzen; AC auf gást, B auf hérbèrge.

Inhalt: Der Sprecher ist beschämt, weil er nicht als Gastgeber Besuch empfangen kann, sondern selbst zu den Gästen zählt: Er wünscht sich ein Zuhause. Die Situation, der er ausgesetzt ist, vergleicht er der Gefahr, in der der (namenlose) Herrscher schwebt: Dieser soll der Heimatlosigkeit des Sprechers ein Ende setzen, damit Gott die Gefahr abwende.

Sarah Hutterer

Kommentar veröffentlicht am 21.03.2024.
 C Wa 326 (322 [338]) = L 31,23; RSM ¹WaltV/9/2cZitieren
Digitalisat
Große Heidelberger Liederhandschrift, Codex Manesse (Heidelberg, UB, cpg 848), fol. 139vb
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